Sicher im Notfall mit dem Gardia Notrufarmband
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.04.2025 16:27
Gardia ermöglicht Seniorinnen und Senioren zu Hause gesund, sorgenfrei und selbst bestimmt alt zu werden. Geschäftsführer Marlon Besuch stellt das Notrufarmband im Interview vor. Im Gewinnspiel verlosen wir zehn Armbänder - einfach das Formular ausfüllen und mitmachen!

Vielen kommt diese Situation vielleicht bekannt vor: Man wohnt alleine, ist vielleicht nicht mehr ganz so fit und mobil und wenn dann mal was passiert, dann möchte man nicht erst nach einem Handy einem Telefon suchen, das möglicherweise auch im anderen Raum liegt, um Hilfe zu bekommen. Genau damit befasst sich auch Gardia. Das ist eine Firma, die Notrufarmbänder herstellt. Diese sind sehr einfach zu bedienen und deshalb sehr gut geeignet für Senioren, die vielleicht technisch gar nicht so versiert sind. Sie haben Interesse an so einem Armband? Dann machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel!
Wir verlosen zehn Notfallarmbänder von Gardia. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist das untenstehende Formular auszufüllen. Die Gewinner werden per Mail oder Telefon informiert.
Wir funktioniert eigentlich Gardia und was unterscheidet es von anderen Notrufsystemen? Wir haben mit Marlon Besuch, Mitbegründer und Geschäftsführer von Gardia gesprochen.
Sie haben gerade auch eines Ihrer Notrufarmbänder an. Die sehen so ein bisschen aus wie diese Fitness-Armbänder, die man so kennt. Es ist schwarz, relativ schlicht und hat so einen kleinen Bildschirm, der gleichzeitig der Knopf ist, um den Notruf zu aktivieren.
Was genau ist Gardia?
Gardia ist ein System, das es Seniorinnen und Senioren ermöglicht, zu Hause gesund und sorgenfrei und selbst bestimmt alt zu werden. Das Gesamtsystem besteht aus diesem Armband und einer App. Mit dem Armband kann ich jederzeit immer und überall Hilfe rufen.
Wir wollen mit unseren Produkten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit geben, ihren Alltag frei zu gestalten ohne irgendwelche Barrieren etc.. Ich muss mir keine Sorgen machen was ist denn jetzt, wenn ich rausgehe und mir passiert etwas. Kein Problem! Man hat das Gardia-Armband drückt einmal drauf und dann hat man Kontakt mit den Angehörigen oder der Notrufhotline. Also dieses Gefühl von Verbundenheit und dieses Wissen, wenn was ist, dann bekomme ich Hilfe, aber ich entscheide, wann ich Hilfe brauche. Das ist so wichtig, dieses Thema in Würde alt werden wird häufig übersehen. Es ist uns ganz wichtig, dass wir genau dabei unterstützen.
Wie kamen Sie auf die Idee, ein Armband speziell für Senioren zu entwickeln?
Es startet immer mit einem warum und mein warum ist meine Großmutter Maria. Sie war eine super selbstständige Frau bis ins hohe Alter, die ihren Haushalt selbst organisiert hat.
Eines Nachts ist sie aufgestanden, weil sie zum Klo musste und ist, dann im Bad gestürzt - auf die Fliesen und hat sich die Hüfte gebrochen. Sie lag da über 24 Stunden, bis sie dann gefunden wurde. Das war ein traumatisches Erlebnis für Sie, aber auch für ihre Angehörigen, für meine Mutter, die sich danach nur noch Sorgen gemacht hat. Ich habe meinen Mitgründer Michael im Studium kennengelernt und habe ihm von dieser Situation erzählt und er hatte einen ähnlichen Fall in der Familie. Wir haben gesagt, da müssen wir was machen. Wir haben Elektrotechnik studiert und hatten das technische Verständnis und haben uns dann auf den Weg gemacht das Produkt zu entwickeln.
Dabei war uns das Thema Design sehr wichtig. Einfachheit in der Bedienung und lange Akkulaufzeit, Sturzerkennung und so weiter und so fort. Wir haben es geschafft, das in ein System zusammenzufassen.

Wie funktioniert Gardia?
Ich nehme gerne das Beispiel Oma ist jetzt draußen im Park. Sie merkt, ihr geht's nicht gut. Entweder sie drückt den Knopf für drei Sekunden oder sie stürzt - in beiden Fällen erkennen wir das und senden einen Notruf raus. Wir können die Position genau erkennen. Indoor aber auch Outdoor und schicken diese Notrufinformationen dann entweder an die Angehörigen in die App oder an eine professionelle Notrufhotline, die 24/7 Notrufe entgegennimmt. Da arbeiten wir mit Bosch zusammen, die unter anderem auch für die Notrufsysteme in Autos zuständig sind. Das heißt mit Gardia ist man auch außerhalb der vier Wände abgesichert.
Das Armband ist ein voll funktionsfähiges Telefon mit einer Sim-Karte. Wenn ich jetzt diese Verbindung aufgebaut habe zu der Notrufzentrale beispielsweise, kann ich direkt auf dem Armband anrufen Lautsprecher mit drin Mikrofon und ich kann direkt mit meiner Oma sprechen und nach der Situation fragen. Das ist total klasse, weil ich in einer sehr emotionalen Stresssituation eine schnelle Verbindung aufbauen kann und schnell helfen kann.
Sie sagten gerade das Armband hat eine SIM-Karte, quasi wie eine Smartwatch.
Können die Angehörigen über das Armband anrufen – oder funktioniert es nur im Notfall?
Nein, das geht ausschließlich im Notfall. Wenn ich als Träger des Armbands selbst bestimmt sage, ich drücke jetzt auf den Knopf oder wenn etwas passiert – wie ein Sturz. Genau dafür haben wir das Produkt entwickelt, weil wir halt nicht wollen, dass es als Überwachungstool genutzt wird. Wir wollen die Selbstbestimmung und Freiheit der Seniorinnen und Senioren fördern.
Wie funktioniert die Sturzerkennung?
Wir haben einen Maschinen-Learning-Algorithmus gebaut, der trainiert wurde mit Alltagsdaten von Seniorinnen und Senioren. Wir haben zigtausend Kunden und genau diese Informationen spielen wir da ein, um den Algorithmus zu verbessern, um da auch zuverlässig eine Situation erkennen zu können und was relevant ist. Es gibt Senioren, die sind 65, die haben ihr ganzes Leben lang gearbeitet, die sind auf. Sie bewegen sich kaum noch, können sich kaum noch bewegen und auf der anderen Seite habe ich Leute, die mit 85 noch aktiv sind. Da gehen wir sehr stark darauf ein, dass man das Produkt an seine Bedürfnisse anpassen kann. Das heißt, wir haben drei Stufen der Sturzerkennung: sensitiv, weniger sensitiv und kaum sensitiv. Dann kann das Armband im Alltag genau auf diesen Anwendungsfall abgestimmt werden.
Können wir einmal durchspielen, was genau passiert im Notfall?
Ich drücke jetzt den Knopf des Armbandes und das Armband fängt an einen Ton zu machen, 20 Sekunden kann ich den Notruf jetzt beenden. Das mache ich, indem ich einfach noch mal drei Sekunden auf den Knopf drücke. So bin ich in der Lage, den Notruf abzubrechen, wenn ich ihn aus Versehen ausgelöst habe. Also ich bin Herr oder Frau der Lage.
Mache ich das nicht, weil es wirklich ein Notfall ist, Werde ich mit meinem Sicherheitsnetzwerk verbunden. Das sind entweder die Angehörigen, die dann diese Informationen Ihre App bekommen und einfach nachfragen können, was ist denn los? Oder eben die professionelle Notrufzentrale, die dann auch den Fall klärt und wenn benötigt die nächstgelegene Rettungsleitstelle kontaktiert. Also es ist tatsächlich so schnell wie die 112.
Wie läuft die Einrichtung des Armbands ab? Brauche ich dafür einen Computer oder ein Smartphone?
Großteils ist es aktuell so, dass Angehörige das Armband für ihre Seniorinnen und Senioren kaufen. Die laden sich dann einfach eine App runter und können das Armband bequem einrichten. Alternativ geht das auch online im Browser. Da kann ich dann alle Informationen vorkonfigurieren und bekomme dann ein voll eingerichtetes Armband. Das muss ich nur noch auspacken einmal laden und dann funktioniert es so wie gewünscht. Für Menschen, die jetzt wenig technikaffin sind, die keine Angehörigen haben, da ist es so, dass unser Kundensupport unterstützt. Die Kollegen helfen bei der Einrichtung. Dann kann ich das einfach telefonisch abschließen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, das Armband im Sanitätshaus zu kaufen, sich beraten zu lassen und da alle relevanten Informationen zu bekommen.
Wo wir beim Thema Kaufen sind - was kostet denn das Armband?
Das Gardia-Armband kostet einmalig 200 € und dadurch, dass wir natürlich laufende Kosten haben, wie die SIM-Karte und so weiter, brauchen wir natürlich auch ein monatliches Abo Modell. Das fängt bei 17,95 € an. Da kann ich dann bis zu fünf Notfallkontakte in die App hinterlegen, die dann parallel den Notruf bekommen. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, die professionelle Notrufzentrale und top dazu zu buchen das kostet dann 32,90 € monatlich und der Vorteil, den wir hier in Deutschland haben, es besteht die Möglichkeit auf Erstattung durch die Pflegekasse. Wenn da alle Voraussetzungen vorliegen, dann habe ich Anspruch drauf. Ab Pflegegrad 1 geht das los. Wenn ich da diesen Pflegegrad 1 habe, habe ich Anspruch auf einen Notrufsystem und genau da werden die laufenden Kosten dann von der Pflegekasse bezahlt. Wir rechnen in diesem Fall direkt mit der Kasse ab und ich habe dann keine laufenden Kosten mehr.
Jetzt gibt es bereits andere Notrufsysteme. Warum sollten sich Kunden für Gardia entscheiden?
Auf der einen Seite gibt es den klassischen Hausnotruf. Den kennen wir alle. Das ist so ein riesiger roter Notknopf am Handgelenk. Den will keiner freiwillig tragen. Es ist stigmatisieren. Ich fühle mich damit nicht gut, das funktioniert nur zu Hause, es ist nicht mit einer Sturzerkennung ausgestattet. Dadurch bin ich an meinen an meine eigenen vier Wände gebunden. Das wollen wir mit unserem System lösen, indem wir die Möglichkeit geben, immer und überall um Hilfe rufen zu können. Auf der anderen Seite gibt es dann moderne Smartwatches. Die müssen ständig geladen werden und sind in der Bedienung kompliziert. Ich selbst trage sie deshalb nicht mehr und jetzt soll ich meiner Oma erklären, dass sie so ein Ding tragen und das alleine bedienen soll? Das funktioniert einfach nicht. Das ist an der Realität vorbei und dann auch noch diese Akkulaufzeit von paar Stunden. Wir haben eine Akkulaufzeit von 21 Tagen und das ist total klasse, weil genau das zeigt, dass wir uns sehr viel Gedanken gemacht haben. Gardia ist genau auf diesen Anwendungsfall zugeschnitten.
Jetzt Formular ausfüllen und Notrufarmband von Gardia gewinnen
Wir verlosen zehn Notfallarmbänder von Gardia. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist das untenstehende Formular auszufüllen. Die Gewinner werden dann per Mail oder Telefon informiert.